Peter-Henlein-Preis für fränkischen Erfindergeist 2025

Der Peter-Henlein-Preis für fränkischen Erfindergeist ist eine neue Auszeichnung für innovative Ideen, Prototypen und Konzepte aus ganz Franken, die sich noch vor der Markteinführung und vor der Patentveröffentlichung befinden. Der Preis füllt damit eine entscheidende Lücke im regionalen Innovationsökosystem: Er unterstützt Erfinder:innen, Start-ups und kleine Unternehmen genau in der frühen Phase, in der aus einer guten Idee ein marktreifes Produkt werden kann. Der Peter-Henlein-Preis macht den fränkischen Erfindergeist sichtbar, fördert mutige Innovationen und stärkt Franken als Innovationsregion.

Benannt nach Peter Henlein, dem Nürnberger Uhrmachermeister und Schöpfer der ersten tragbaren Uhr um 1510, würdigt der Preis die lange Tradition fränkischer Erfindungen und übersetzt sie ins 21. Jahrhundert. Er verbindet historisches Erbe mit zeitgenössischem Innovationsgeist – von der Mechanik bis zur Digitalisierung.

Der Hauptpreis ist ein gemeinsamer Messestand auf der internationalen Erfindermesse IENA in Nürnberg. Damit erhalten die Gewinner:innen Zugang zu einem internationalen Fachpublikum, zu Investor:innen und Industriepartner:innen sowie die Chance, ihre Idee erstmals öffentlich zu präsentieren. Ergänzend umfasst der Preis ein Coaching- und Vernetzungspaket, PR-Unterstützung sowie Matchmaking mit Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Der Peter-Henlein-Preis wird von der AFAG Messegesellschaft und der KulturGilde gemeinsam ausgerichtet. Die KulturGilde bringt ihre Expertise in Kreativität, Design und Vernetzung ein, während die AFAG mit ihrer Erfahrung im Messewesen den direkten Marktzugang ermöglicht. Gemeinsam schaffen sie ein einzigartiges Sprungbrett, das kreative Köpfe aus Franken fördert und deren Ideen auf die internationale Bühne bringt.

Die Preisträger des Peter-Henlein-Preises 2025

1 – AgoraCube – Einfache Demokratie für Alle im ländlichen Raum. (Petersaurach b. Ansbach)
Eine digitale Wahlurne, die über haptisch eingeworfene Stimmen Meinungsbilder in Dörfern, Märkten und Gemeinden erfassen kann – für alle Altersgruppen verständlich, überall dort, wo auf Internet oder Smartphones verzichtet werden muss oder soll.

2 – MaTchop – Smarter Küchenhelfer gegen Lebensmittelverschwendung. (Coburg)
Eine App, die Haushalten hilft, Lebensmittel optimal zu verwalten, Ablaufdaten im Blick zu behalten und Rezepte auf Basis vorhandener Vorräte vorzuschlagen. So wird Nachhaltigkeit spielerisch alltagstauglich.

3 – Helpsta – Aus Anonymität wird Nachbarschaft. (Nürnberg)
Eine Plattform, die Menschen in Städten und Gemeinden miteinander vernetzt, um gegenseitige Hilfe zu organisieren – unterstützt durch ein Belohnungssystem und KI-gestützte Vorschläge.

Besuchen Sie die Preisträger auf dem gemeinsamen Messestand auf der IENA vom 01.11.-03.11.2025 – Halle 3C, Stand D03.

Teilnahmevoraussetzungen

Zugelassen sind selbstständige oder nichtselbstständige Einzelerfinder, Start-ups, studentische oder universitäre Ausgründungen, Institute oder etablierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit einem dedizierten Innovationsprojekt. Die Definition von Start-ups und KMU orientiert sich an der EU-Definition (weniger als 50 Mitarbeiter, Jahresbilanzsumme oder Jahresumsatz von höchstens 10 Mio. EUR) und den Kriterien des NürnbergMesse Start-up Hubs (Gründung innerhalb der letzten 10 Jahre).

Die Teilnehmer müssen ihren Wohnsitz oder Firmensitz in Franken haben. 

Die Innovation darf noch nicht kommerziell verkauft, Teil einer öffentlichen Preisliste oder allgemein für die Öffentlichkeit bestellbar sein. Pilotprojekte mit einer geschlossenen, nicht-öffentlichen Nutzergruppe sind zulässig.

Den Teilnehmenden wird zudem empfohlen, vor der Einreichung ihrer Idee eine kostenlose Erstberatung beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) in Anspruch zu nehmen. Dort können Fragen zu Patentschutz, Gebrauchsmustern und Markenanmeldungen geklärt und eine individuelle Strategie zum Schutz der eigenen Innovation entwickelt werden. Die Bewerberinnen und Bewerber sind selbst verantwortlich für den Schutz ihrer Einreichungen. Verpflichtende Schutzvorkehrungen gibt es selbstverständlich nicht und werden auch nicht verlangt.

Ab Mai 2026: Einreichungen zum nächsten Peter-Henlein-Preis.

 

Schirmherr

Carsten Träger, MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz, Klimaschutz und nukleare Sicherheit.

Schirmherr

Thomas Ebersberger, Oberbürgermeister der Stadt Bayreuth

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