Geschichte der KulturGilde | Von noris.tech zur KulturGilde
Verband

Geschichte der KulturGilde

Von den ersten Netzwerkinitiativen in Nürnberg bis zum bundesweit aktiven Verband der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Die KulturGilde wurde 2009 als gemeinnütziger Verein gegründet. Was als Netzwerk kleiner und mittelständischer Unternehmen, Freiberufler:innen und Kulturschaffender begann, entwickelte sich zu einem Verband der Kultur- und Kreativwirtschaft. Von Anfang an stand die Idee im Mittelpunkt, Brücken zwischen Kultur, Kreativität, Wirtschaft, Forschung, Politik und Gesellschaft zu schlagen.

Wegmarken unserer Entwicklung

2002

Gründung von noris.tech

Initiative für Technologie und Arbeit in Nürnberg; eine wichtige Grundlage für spätere Netzwerk- und Verbandsstrukturen.

2003

Gründung des Themennetzwerks noris.kulturmedia

Vorläufer der späteren KulturGilde – erste Strukturen für die Vernetzung von Kultur und Kreativwirtschaft.

2004–2006

Erweiterung und Aufbau einer Vertretung in Wien

Ausbau überregionaler Strukturen in bayerische Städte und internationale Vernetzung.

2003–2007

Kunstprojekt Regensburger Hauptbahnhof

Gildekünstler Oleg Kuzenko gestaltete die Bahnhofshalle des Regensburger Hauptbahnhofs mit Motiven aus der 2.000-jährigen Stadtgeschichte. leadventures Regensburg unterstützte das Projekt gemeinsam mit lokalen Mitgliedsunternehmen. Die feierliche Übergabe fand am 30. April 2007 statt.

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2006

Umwandlung von noris.tech in leadventures

Aufbau eines Dachverbands für interdisziplinäre Innovations- und Netzwerkansätze.

2007

Kultur- und Kreativwirtschaft wird politisch sichtbar

Die Branche gewinnt in Deutschland an wirtschaftspolitischer Bedeutung; politische Anerkennung wächst.

2009

Gründung der KulturGilde

Aufbau eines eigenständigen Verbands mit Fokus auf wirtschaftlich agierende Kulturschaffende, Kreative, Freiberufler:innen und kleine Unternehmen. Gründung am 01.03.2009 in Tübingen.

2013–2018

Forschungskooperationen und Reallabore

Beteiligung an PIAGET CIIS, GLORY und weiteren Forschungs- und Innovationsansätzen.

2019–2021

Konsolidierung und Eingliederung der SpieleGilde

Die KulturGilde übernimmt Aufgaben aus früheren Dachverbandsstrukturen; die SpieleGilde wird als Kreativnetz integriert.

Seit 2022

Politische Stimme für Solo-Selbstständige

Mit Formaten wie „Ich bin die Wirtschaft!" setzt die KulturGilde ein Signal für Solo-Selbstständige, Freiberufler:innen und Kleinunternehmer:innen.

2023 bis heute

Neue Kreativnetze

Mit Creativity on Tap, MAHO, Spectacle Society, SpieleGilde und der Peter-Henlein-Gesellschaft entwickelt die KulturGilde neue Plattformen für Kooperation, Sichtbarkeit und Innovation. Die Peter-Henlein-Gesellschaft geht auf einen Impuls der KulturGilde im Zusammenhang mit dem Peter-Henlein-Preis 2025 zurück und gehört inzwischen zum Johann-Bauschinger-Verbund.

Kreativnetze heute

Unser Selbstverständnis

Die KulturGilde ist ein lebendiger, bundesweit aktiver und überparteilicher Verband. Sie schafft Räume für Begegnung und Austausch, unterstützt kreative Projekte, initiiert Kreativnetze und vertritt die Interessen der Kultur- und Kreativwirtschaft gegenüber Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.

Mitwirken

Im KulturGilde-Netzwerk mitwirken

Die KulturGilde verbindet Kreative, Solo-Selbstständige, Freiberufler:innen, kleine Unternehmen und Partner aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Eine Mitwirkung im offenen KulturGilde-Netzwerk ist keine formale Mitgliedschaft – es entstehen keine Kosten und keine dauerhaften Verpflichtungen.

Wer Verantwortung übernehmen möchte, findet im Trägerkreis die verbindliche Ebene der KulturGilde.