Einblicke – Hintergründe und Analysen der Kultur- und Kreativwirtschaft
Die KulturGilde untersucht politische, wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen und ihre Bedeutung für die Kultur- und Kreativwirtschaft.
In unseren Einblicken untersucht die KulturGilde politische, wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen und ihre Bedeutung für die Kultur- und Kreativwirtschaft.
Wir ordnen aktuelle Nachrichten, Studien, Branchenentwicklungen und Erfahrungen aus der Praxis ein, untersuchen Chancen und Probleme und entwickeln daraus Erkenntnisse für Unternehmen, Politik und Öffentlichkeit.
Einblicke sind eigenständige redaktionelle Beiträge der KulturGilde. Sie können auf Aussagen aus Praxisstimmen zurückgreifen und auf die vollständigen Interviews verlinken. Die Interviews selbst finden Sie unter Praxisstimmen.
Europa darf kleine Kreative nicht aus dem Binnenmarkt drängen
Die EU-Verpackungsverordnung zeigt, wie aus einer sinnvollen ökologischen Regulierung für kleine grenzüberschreitende Anbieter eine Fixkosten- und Bürokratiefalle entstehen kann.
Zur Position
KI-generiertDie Kreativwirtschaft braucht mehr Juniorstellen – aber andere
KI übernimmt zunehmend Aufgaben von Berufseinsteigern. Gleichzeitig können kleine Kreativunternehmen mit KI neue Produkte entwickeln, für die bislang Zeit, Personal oder Geld fehlten. Warum dadurch sogar zusätzliche Juniorstellen entstehen könnten.
KI-generiertWenn Kapital kreative Unternehmen verändert
Finanzierung kann Wachstum, Nachfolge und neue Produktionen ermöglichen. Gleichzeitig verändert eine Beteiligung Eigentum, Stimmrechte und damit unter Umständen auch die Bedingungen, unter denen kreative Entscheidungen getroffen werden.

Was Musikszene für die Kreativwirtschaft leistet
Wie entsteht aus einer Musikszene wirtschaftlich nutzbares Wissen? Ein Forschungsprojekt zu Krautrock führt zu Heavy Metal, Techno, Jazz und zur Frage, welche Rolle Szenen, Festivals, Clubs und Proberäume für die Kultur- und Kreativwirtschaft spielen.
KI-generiertGute Ideen brauchen Kreative früher
Jung von Matt START kritisiert, dass viele neue Startups noch keine starken Marken hervorbringen.
Jung von Matt START kritisiert, dass viele neue Startups noch keine starken Marken hervorbringen. Die KulturGilde beschäftigt sich mit genau dieser Lücke. Mit dem Creative Startup Voucher liegt dafür bereits ein konkreter Vorschlag auf dem Tisch.
KI-generiert60.000 Euro für den Aufbau junger Produktionsfirmen
Ein neuer Gründungswettbewerb des FFF Bayern richtet Fördergeld auf die Unternehmensentwicklung – ein Modell auch für andere Teile der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Bis zu drei junge bayerische Produktionsfirmen erhalten jeweils 60.000 Euro für ihre Unternehmensentwicklung. Der neue Wettbewerb des FFF Bayern finanziert Personal, Infrastruktur, Beratung und Markterschließung. Damit rückt eine Phase in den Mittelpunkt, die in der Kreativförderung häufig zu kurz kommt: der Aufbau eines Unternehmens, das über einzelne Projekte hinaus arbeitsfähig bleibt.
Wie fünf Würfel eine faire Reihenfolge erzeugen
Ein Fachartikel der SpieleGilde über Go-First-Dice, Balancing und mögliche neue Spielmechaniken.
Fünf unterschiedliche Würfel, fünf Spieler und trotzdem für jeden exakt dieselbe Chance: Die sogenannten Go-First-Dice lösen ein erstaunlich komplexes mathematisches Problem. Für Game Designer wird es dort besonders interessant, wo aus der fairen Rangfolge eine neue Spielmechanik entstehen kann.
KI-generiertWenn KI bestimmt, wie ein Genre klingt
Eine neue Studie zu Suno und Lyria 3 zeigt: KI-Musik mündet nicht in einen einzigen künstlichen Einheitssound. Jedes System verengt musikalische Vielfalt auf seine eigene Weise.
Eine neue Studie zu Suno und Lyria 3 zeigt: KI-Musik mündet nicht in einen einzigen künstlichen Einheitssound. Jedes System verengt musikalische Vielfalt auf seine eigene Weise. Das ist mehr als eine Geschmacksfrage. Denn was sich zuverlässig erzeugen lässt, kann von Plattformen besonders leicht sortiert, empfohlen und vermarktet werden.
KI-generiertErlebnisse boomen. Die Kreativwirtschaft darf nicht nur die Kulisse liefern
Menschen suchen stärker nach analogen, gemeinschaftlichen und persönlich gestalteten Erfahrungen. Für die Kultur- und Kreativwirtschaft entsteht daraus ein wachsender Markt – sofern kreative Leistungen als eigenständige Wertschöpfung anerkannt und fair vergütet werden.
Menschen suchen stärker nach analogen, gemeinschaftlichen und persönlich gestalteten Erfahrungen. Eine aktuelle Mastercard-Studie beschreibt damit einen Markt, für den die Kultur- und Kreativwirtschaft zentrale Kompetenzen mitbringt. Doch zusätzliche Wertschöpfung entsteht nur, wenn kreative Leistungen nicht als schmückendes Beiwerk behandelt, sondern als eigenständige Produkte entwickelt, sichtbar gemacht und fair vergütet werden.
Demokratie braucht Gestaltung – Kreative Arbeit ist Teil ihrer Infrastruktur
Kulturelles Kapital entsteht nicht von allein. Es wird von Kulturschaffenden und Kreativunternehmen gestaltet.
Eine neue Studie des Roman Herzog Instituts beschreibt kulturelles Kapital als eine Grundlage stabiler Demokratien. Doch dieses Kapital entsteht nicht von allein. Kulturschaffende und Kreativunternehmen schaffen Bilder, Geschichten, Räume und Formate, durch die Menschen gesellschaftliche Veränderungen verstehen und sich an Debatten beteiligen können. Wer Demokratie stärken will, muss deshalb auch die Bedingungen kreativer Arbeit in den Blick nehmen.
KI-generiertKein Preisgeld – trotzdem wertvoll: Warum junge Unternehmen Öffentlichkeit brauchen
Sichtbarkeit ist keine Bezahlung. Aber für Kreativunternehmen kann sie darüber entscheiden, ob sie überhaupt gefunden und beauftragt werden.
Viele Kultur- und Kreativunternehmen besitzen keine großen Maschinenparks, Immobilien oder umfangreichen Warenbestände. Ihr wirtschaftlicher Wert liegt in Ideen, Rechten, Formaten, Software, Gestaltungskompetenz, Erfahrung und Reputation. Deshalb können eine glaubwürdige Referenz, ein Medienbericht oder eine öffentliche Auszeichnung für sie besonders wichtig sein. Sichtbarkeit ist jedoch keine Bezahlung – sie muss zu konkreten Aufträgen, Kooperationen und Finanzierungsmöglichkeiten führen.
KI-generiertSprunginnovationen brauchen mehr als Forschung und Kapital
Was Kreative zur Innovationsinfrastruktur beitragen.
Deutschland hat weiterhin gute Forschung, kluge Erfinderinnen und Erfinder und technologisch anspruchsvolle Ideen. Doch zu selten entstehen daraus erfolgreiche Unternehmen und Anwendungen, die im Alltag der Menschen ankommen. Die Debatte über Sprunginnovationen dreht sich deshalb zu Recht um Kapital, Gründungen und bessere staatliche Förderung. Sie greift dennoch zu kurz. Denn zwischen technischer Machbarkeit und gesellschaftlicher Nutzung liegt eine Gestaltungsaufgabe. Genau hier werden Design, Game Design, Storytelling, Visualisierung und Beteiligung zu einem Teil der Innovationsinfrastruktur.
KI-generiertRoboter brauchen Gestaltung
Die CSU-Landesgruppe will Deutschland zum „Fitnessstudio für Roboter" machen. Für Designbüros, Games-Studios, 3D-Spezialisten und UX-Agenturen kann daraus ein neuer Markt entstehen – sofern sie nicht erst hinzugezogen werden, wenn die Technik bereits fertig ist.
Die CSU will bis 2030 eine Million Roboter in Deutschland einsetzen. Doch Maschinen brauchen mehr als Hardware und KI: Trainingsszenarien, 3D-Welten, verständliche Interfaces und gute Mensch-Maschine-Interaktion könnten zu einem neuen Markt für Kreativunternehmen werden.
Digitaler Staat braucht Gestaltung: Warum Verwaltungsdigitalisierung mehr als Onlineformulare ist
Service Design, UX und verständliche Sprache als Voraussetzung für nutzbare digitale Verwaltung
Bayern treibt den Ausbau digitaler Verwaltungsleistungen voran. Doch ob daraus ein moderner und verlässlicher Servicestaat entsteht, entscheidet sich nicht allein in Rechenzentren und Fachverfahren. Verständliche Sprache, nutzerfreundliche Abläufe, barrierefreies Design und konsequente Praxistests sind zentrale Leistungen der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Innovation entsteht an Schnittstellen: Was der Bayerische Gründerpreis 2026 über Bayerns Wirtschaft erzählt
Kreative Kompetenz als Teil erfolgreicher Geschäftsmodelle
Künstliche Hautmodelle, digitale Bürgerkommunikation, Radarsimulation und erfolgreiche Unternehmensnachfolge: Der Bayerische Gründerpreis 2026 macht die Vielfalt des bayerischen Unternehmertums sichtbar. Er zeigt zugleich, wie wenig sich Innovation heute noch einzelnen Branchen zuordnen lässt. Kreative Leistungen sind dabei häufig nicht bloß schmückendes Beiwerk, sondern ein wesentlicher Teil des Geschäftsmodells.
Fraunhofer-Institut zeichnet die Spectacle Society als Best Practice aus
Eine Fallstudie würdigt das Netzwerkmodell des Kreativnetzes im Umfeld der KulturGilde
Die Spectacle Society wurde im Rahmen einer Fraunhofer-Fallstudie als Beispiel für ein besonderes Geschäfts- und Netzwerkmodell der Kultur- und Kreativwirtschaft untersucht. Hervorgehoben wird vor allem die Zusammenarbeit über Teilbranchen hinweg.
Informationsabend: Asia Innovation
Globale Impulse für die bayerische Innovationskraft
Der Informationsabend „Asia Innovation" zeigte, warum internationale Perspektiven für die bayerische Innovationskraft unverzichtbar sind. Im Mittelpunkt standen asiatische Unternehmens-, Arbeits- und Ausbildungskulturen, amerikanischer Pragmatismus und neue Zukunftsmärkte in Südasien.
Presserundgang vor dem Start des Nürnberger Herbstvolksfests
Jenseits von Riesenrad und Zuckerwatte: Schausteller als kreative Unternehmer
Ein Blick hinter die Kulissen des Nürnberger Herbstvolksfests: Schausteller sind nicht nur Betreiber von Fahrgeschäften, sondern Gestalter mobiler Erlebniswelten, Techniker, Unternehmer, Gastgeber und Geschichtenerzähler.
Das Kreativnetz Creativity on Tap auf der BrauBeviale 2025
Warum die Getränke- und Brauwirtschaft kreative Partner braucht
Auf der BrauBeviale zeigte die KulturGilde, wie Creativity on Tap Brauwirtschaft, Gastronomie und Kreativwirtschaft zusammenbringt – von Produktentwicklung über Marketing bis zu neuen Erlebnisformaten.
Der neue Arbeitsplatz ist mobil und digital
MS Allegra als Treffpunkt für ortsunabhängig Arbeitende
Ein Einblick in mobile und digitale Arbeitswelten: Auf der MS Allegra wurde sichtbar, wie sehr sich Arbeit verändert – für Gründer:innen, Solo-Selbstständige, digitale Pioniere und Unternehmen.
In Nürnberg-Kornburg wird jetzt auch gespielt
Die KulturGilde bringt das Spielen nach Kornburg: Spieleabende im Nürnberger Süden
Die SpieleGilde brachte Brett- und Kartenspiele nach Nürnberg-Kornburg. Aus monatlichen Spieleabenden entstanden regelmäßige Runden für Magic: The Gathering – ein Beispiel dafür, wie Spielkultur lokale Begegnungsorte stärkt.
Deutsch-österreichischer Austausch zwischen KMU und Wissenschaft in Leoben
Ein früher Netzwerkimpuls der heutigen KulturGilde für Mittelstand, Forschung und europäische Kooperation
2008 präsentierte das Netzwerkumfeld der heutigen KulturGilde auf Einladung der Montanuniversität Leoben und der Wirtschaftsförderung des Saarlandes neue Strukturen für kleine und mittlere Unternehmen. Der Partnering Day zeigte früh, worum es bis heute geht: KMU, Wissenschaft, Innovation und internationale Kooperation zusammenzubringen.
Kinderliteraturwettbewerb „Meine Freundin Ayse isst auch Spaghetti"
Wie junge Stimmen über Freundschaft, kulturelle Vielfalt und Zusammenleben schreiben
Der Kinderliteraturwettbewerb „Meine Freundin Ayse isst auch Spaghetti" richtete sich an Nürnberger Schüler:innen der Klassen 5 bis 10. Im Mittelpunkt standen Begegnungen, Freundschaften und das Zusammenleben mit Gleichaltrigen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund – literarisch frei, persönlich und öffentlich sichtbar.
Dialogmarketing – Klassik und Online
Ein historischer Unternehmerdialog zu Kundenbindung, Online-Kommunikation und KMU-Marketing
2008 lud der VDE AK IT für KMU / Unternehmerdialog leadventures Nürnberg-Fürth an die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unternehmen mit klassischem und digitalem Dialogmarketing Kundenbeziehungen aufbauen, pflegen und sichern können. Trotz großer Hitze war die Veranstaltung mit über 30 Teilnehmenden gut besucht.
Rapid Board Game Prototyping – Thema Musik
Wie aus Songs, Bands, Instrumenten und Genres in kurzer Zeit Spielideen entstehen konnten
Wie wird aus Musik ein Spiel? Beim historischen SpieleGilde-Workshop „Rapid Board Game Prototyping – Thema Musik" ging es darum, in kurzer Zeit Spielideen zu entwickeln: über Bands, Songs, Instrumente, Genres, Audioeinspielungen oder sogar echte Musik im Spiel.
Bier-BarCamp in Nürnberg
Das deutschlandweit erste BarCamp für Brauereien
2017 startete in Nürnberg das deutschlandweit erste BarCamp rund um Bier. Die KulturGilde und die Initiative für Bierkultur in Deutschland brachten Brauereien, Fachleute und Bierinteressierte zusammen – ein früher Impuls für Creativity on Tap.
Wien – Projektpartnerschaft mit dem Wiener Institut für Vernetzung
Ein historischer Einblick in frühe internationale Netzwerkentwicklung für kreative Gründer:innen
Aus einer Wienreise am 27. Mai 2007 mit zahlreichen Unternehmensgesprächen entstand eine Projektpartnerschaft mit dem Wiener Institut für Vernetzung. Im Mittelpunkt stand ein Gründerzentrum für Kreative im Internet und in verwandten Bereichen – mit besonderem Fokus auf Austausch, positives Umfeld, ökologische Faktoren und mögliche Übertragbarkeit nach Deutschland.
KulturGilde bei der Zukunftskonferenz Zirndorf
Roland Weiniger leitete den World-Café-Tisch „Wirtschaft & Arbeit" und gab Impulse zur lokalen Wirtschaftsentwicklung
Wie kann Zirndorf seine wirtschaftliche Stärke ausbauen, obwohl Flächen knapp sind, Fachkräfte pendeln und die Konkurrenz in der Metropolregion groß ist? Auf der Zukunftskonferenz Zirndorf übernahm Roland Weiniger, Vorsitzender der KulturGilde, den Themenbereich „Wirtschaft & Arbeit", hielt einen Impuls und moderierte den World-Café-Tisch.
Die Praxis im Gespräch
Einblicke ordnen ein – Praxisstimmen lassen sprechen. Lesen Sie die vollständigen Interviews mit Unternehmen und Selbstständigen der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Foto: mairisch VerlagBuchmarktHamburg
„Vielleicht erlebt das Buch ja eine unerwartete Renaissance“
Der Hamburger mairisch Verlag veröffentlicht seit 1999 unabhängige Literatur und andere Buchformate. Verleger Daniel Beskos beschreibt, wie steigende Druckkosten die ohnehin geringen Gewinnspannen weiter verkleinern, warum große Buchhandelsketten schwer zugänglich sind und weshalb der Indiebookday zu einer internationalen Initiative wurde.
Daniel Beskos · mairisch Verlag · Hamburg
Praxisstimme lesen
© Julian Lindner / Everplay StudioSoftware und GamesBindlach
Ein Brettspiel besteht nicht nur aus einer guten Spielidee
Everplay Studio entwickelt in Bindlach das strategische Brettspiel Ghosttown. Das unabhängige Team berichtet, wie Spielmechanik, Illustration, Produktion und Finanzierung zusammenhängen, warum Community-Feedback die Entwicklung verbessert und welche Herausforderungen kleine Spieleentwickler auf dem Weg zur Veröffentlichung bewältigen müssen.
Julian Lindner und Stefan Schröder · Everplay Studio · Bindlach
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Foto: Werbeagentur WebfeinschliffSoftware und GamesRimpar
Wir verkaufen weniger Umsetzung und mehr Urteil
Daniel Werner von Webfeinschliff in Rimpar bei Würzburg baut unter anderem die Recruiting-Plattform HR Rocket mit KI-Werkzeugen. Im Interview erläutert er, welche Entwicklungsaufgaben heute deutlich schneller erledigt werden, warum neue Fehler oft schwerer zu erkennen sind und warum der Aufwand für Prüfung, Sicherheit und Betrieb nicht im gleichen Maße sinkt.
Daniel Werner · Webfeinschliff · Rimpar
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