Kreativnetz
Museen · Archive · Historische Orte

MAHO – Museen, Archive und Historische Orte

Das Kreativnetz der KulturGilde für kulturelles Erbe, Vermittlung, Museumsmarketing und neue Erlebnisformate

MAHO verbindet Museen, Archive, historische Orte und kulturelle Einrichtungen mit Akteurinnen und Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft. Das Kreativnetz entstand aus der Erkenntnis, dass kulturelles Erbe heute nicht nur bewahrt, sondern auch vermittelt, erzählt, gestaltet, digital sichtbar gemacht und in zeitgemäße Besuchserlebnisse übersetzt werden muss.

MAHO bringt dafür unterschiedliche Kompetenzen zusammen: Ausstellungsgestaltung, Kulturvermittlung, Storytelling, Design, Games, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, digitale Sichtbarkeit, audiovisuelle Medien, Eventdramaturgie, Museumsmarketing und Forschung.

Peter-Henlein-Preis 2026

Aus Vermittlung kann Innovation werden.

Wenn Museen und Kreative gemeinsam neue Werkzeuge, Anwendungen oder Interaktionssysteme entwickeln, kann daraus mehr entstehen als ein einzelnes Ausstellungsprojekt.

Uns interessiert auch: Was braucht diese Entwicklung als Nächstes? Ein zweites Museum als Testpartner? Technische Weiterentwicklung? Evaluation? Skalierung? Solche Entwicklungen möchten MAHO und die Peter-Henlein-Gesellschaft kennenlernen.

Teilnahme kostenfrei

Position · Kulturelles Erbe

Künstlerische Nachlässe: Kulturelles Erbe braucht Fachstrukturen und gute Netzwerke

Künstlerische Vor- und Nachlässe sind kulturelles Gedächtnis, regionale Identität und Grundlage für neue Vermittlungsformate. Die fachliche Nachlassarbeit liegt bei spezialisierten Einrichtungen wie dem Verein Bayerische Künstlernachlässe e.V. Die KulturGilde und das Kreativnetz MAHO unterstützen ergänzend durch Vernetzung, politische Kommunikation und die Vermittlung technologischer sowie kreativwirtschaftlicher Kompetenzen.

Für Kreativunternehmen, Dienstleister und Kulturakteure entsteht hier ein fachliches Netzwerk rund um Kulturelles Erbe, Digitalisierung, Vermittlung und politische Sichtbarkeit.

Ausgangslage

Warum Museen, Archive und historische Orte kreative Partner brauchen

Museen, Archive und historische Orte sind Orte des kulturellen Gedächtnisses. Sie bewahren Objekte, Dokumente, Geschichten, Wissen und Erfahrungen. Gleichzeitig verändern sich die Erwartungen des Publikums. Menschen möchten nicht nur Informationen erhalten. Sie wollen Zusammenhänge verstehen, sich beteiligen, etwas erleben und Inhalte in ihrer eigenen Gegenwart wiederfinden.

Digitale Medien, demografischer Wandel, kulturelle Vielfalt, neue Freizeitgewohnheiten und der Wettbewerb um Aufmerksamkeit verändern die Arbeit kultureller Einrichtungen. Museen konkurrieren nicht nur mit anderen Museen, sondern auch mit Kino, Streaming, Events, Tourismus, Social Media und digitalen Wissensangeboten.

MAHO setzt genau hier an. Das Kreativnetz fragt: Wie können Museen, Archive und historische Orte ihre Inhalte zeitgemäß vermitteln, neue Zielgruppen erreichen und zugleich fachlich seriös bleiben? Die Antwort liegt häufig in der Zusammenarbeit mit der Kultur- und Kreativwirtschaft.

Wissensbox

Kultur ist mehr als Kunst

Der Kulturbegriff, auf dem MAHO aufbaut, ist breit. Kultur umfasst nicht nur Kunst und Literatur, sondern auch Lebensformen, Traditionen, Werte, Erinnerung, Wissen, materielle und immaterielle Zeugnisse sowie Formen des Zusammenlebens. Kulturelles Erbe ist deshalb kein abgeschlossener Bestand. Es wird immer wieder neu interpretiert, vermittelt und in Beziehung zur Gegenwart gesetzt.

Museen, Archive und historische Orte haben dabei eine besondere Rolle. Sie verbinden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie sind Schnittstellen zwischen Bildung, Wissenschaft, Kunst, Freizeit, Erinnerungskultur und gesellschaftlicher Debatte.

MAHO versteht kulturelles Erbe als Arbeitsfeld, in dem Bewahrung, Vermittlung, Gestaltung, Öffentlichkeit und wirtschaftliche Dienstleistung zusammenkommen.

Warum MAHO zur KulturGilde gehört

Die KulturGilde versteht Kultur- und Kreativwirtschaft als verbindende Kraft. MAHO zeigt das besonders deutlich: Kreative arbeiten nicht isoliert, sondern entwickeln gemeinsam mit Kulturinstitutionen neue Formate, Produkte, Dienstleistungen und Vermittlungswege. Die KulturGilde übernimmt dabei die Rolle als Impulsgeberin, Moderatorin, Koordinatorin und Brückenbauerin.

Geschichtskultur

Geschichte ist heute auch Medienereignis, Erlebnis und öffentlicher Diskurs

Geschichte wird heute nicht nur in Fachbüchern oder Archiven verhandelt. Sie erscheint in Romanen, Filmen, Serien, Computerspielen, Werbung, journalistischen Formaten, Gedenkstätten, Denkmälern, Stadtführungen, Festivals, Ausstellungen und touristischen Angeboten.

Dadurch entstehen wirkmächtige Bilder von Vergangenheit. Diese Bilder prägen, wie Menschen Geschichte verstehen, erinnern und bewerten. Genau deshalb braucht Geschichtskultur professionelle Vermittlung. Sie muss neugierig machen, Orientierung geben, Erinnerung bewahren und zugleich verständlich, ansprechend und alltagstauglich sein.

MAHO arbeitet an dieser Schnittstelle: zwischen wissenschaftlicher Sorgfalt, kultureller Verantwortung und zeitgemäßer Vermittlung. Das Kreativnetz hilft dabei, historische Inhalte nicht zu verflachen, sondern sie so zu erzählen, dass sie Menschen erreichen.

Zielgruppen

Für wen MAHO arbeitet

Museen

Museen sind Orte der Sammlung, Forschung, Bildung, Begegnung und Freizeit. Sie müssen heute nicht nur bewahren und ausstellen, sondern auch digitale Zugänge schaffen, neue Zielgruppen erreichen, Sonderausstellungen entwickeln, Bildungsangebote erneuern und ihre öffentliche Sichtbarkeit stärken.

MAHO unterstützt den Blick auf Museen als lernende Organisationen: offen für Kooperationen, neue Formate, kreative Dienstleister, Besucherperspektiven und digitale Vermittlung.

AusstellungsgestaltungMuseumsmarketingKulturvermittlungDigitale SichtbarkeitBesucherbindungGamificationStorytellingPressearbeit

Archive

Archive sichern Quellen, Dokumente, Bilder, Akten, digitale Erzeugnisse und Zeugnisse des kulturellen Gedächtnisses. Sie sind nicht nur Orte für Forschung, sondern auch Dienstleister für Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Vereine, Medien, Kulturprojekte und Stadtgesellschaft.

MAHO macht Archive als aktive Wissensorte sichtbar. Gerade digitale Erschließung, Öffentlichkeitsarbeit, Bildungsangebote, Ausstellungen und Storytelling können helfen, Archivgut einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Quellen sichtbar machenDigitale ErschließungArchivpädagogikAusstellungenStadtgeschichteÖffentlichkeitsarbeitDigitale Sammlungen

Historische Orte

Historische Orte, Denkmäler, Gedenkstätten, Industriebauten, Schlösser, Felsengänge, alte Produktionsstätten oder besondere Gebäude besitzen eine eigene Aura. Ihre Authentizität ist ein starkes Argument für den persönlichen Besuch.

Gleichzeitig brauchen solche Orte passende Vermittlung. Nicht jedes historische Gebäude erklärt sich selbst. MAHO verbindet historische Substanz mit Erzählung, Führung, Inszenierung, digitalen Zugängen, Besucherführung, Tourismus und regionaler Identität.

OrtsdramaturgieFührungenStorytellingDenkmalkommunikationTourismusDigitale RundgängeStadtentwicklung
Erweiterter Blickwinkel

Auch private historische Orte brauchen professionelle Vermittlung

Zu MAHO gehören nicht nur klassische öffentliche Museen und Archive. Auch private Museen, historische Attraktionen, Unternehmensmuseen, Brauereiführungen, Produktionsstätten, Science Center, Felsengänge, Freilandmuseen oder besondere touristische Orte arbeiten mit kulturellem Erbe.

Diese Einrichtungen haben oft ein starkes Zentralprodukt: einen besonderen Ort, eine Sammlung, eine Geschichte, eine Produktionsstätte oder ein authentisches Erlebnis. Besucherinnen und Besucher erwarten heute jedoch mehr als den bloßen Zugang. Sie achten auf Atmosphäre, Aufenthaltsqualität, Service, Führung, Inszenierung, Verständlichkeit und emotionale Einbindung.

MAHO macht diese Schnittstelle sichtbar: Historische Orte brauchen nicht nur Erhaltung, sondern auch professionelle Erlebnisqualität, Vermittlung, Kommunikation und Besucherorientierung.

Edutainment

Unterhaltung und Wissen sinnvoll verbinden

Edutainment meint die Verbindung von Bildung und Unterhaltung. Für Museen und historische Orte ist das kein Gegensatz zur fachlichen Seriosität. Entscheidend ist, dass Unterhaltung nicht vom Inhalt ablenkt, sondern den Zugang erleichtert.

Gute Edutainment-Formate machen Wissen erfahrbar. Sie binden Besucherinnen und Besucher ein, schaffen emotionale Anknüpfungspunkte und helfen dabei, komplexe Inhalte besser zu erinnern. Das kann über Schauspiel, Rollen, Aufgaben, Spielelemente, digitale Medien, Audio, Storytelling, Führungen, Workshops oder immersive Räume geschehen.

MAHO versteht Edutainment deshalb nicht als bloßes Spektakel, sondern als Methode der Kulturvermittlung. Ziel ist nicht, Museen beliebig zu unterhalten, sondern ihre Inhalte so zu öffnen, dass Menschen sie verstehen, erleben und wiederkommen.

Besuchsmotive

Warum Menschen Museen besuchen – und warum sie fernbleiben

Menschen besuchen Museen und historische Orte aus unterschiedlichen Gründen. Sie möchten Zeit mit anderen verbringen, etwas Sinnvolles unternehmen, sich wohlfühlen, Neues erleben, ihre Allgemeinbildung erweitern oder aktiv an etwas teilnehmen.

Gerade deshalb reicht ein Einheitsangebot nicht mehr aus. Familien, Schulklassen, Touristinnen und Touristen, Fachpublikum, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Migrationsgeschichte, Gelegenheitsbesucher und Kulturinteressierte brauchen unterschiedliche Zugänge.

MAHO hilft dabei, solche Perspektiven zusammenzudenken. Die Frage lautet nicht nur: Was will die Institution zeigen? Sondern auch: Was brauchen unterschiedliche Besuchergruppen, um Zugang zu finden?

Besucherinnen und Besucher suchen oft:

Gemeinschaft
Sinnvolle Freizeit
Wohlfühlatmosphäre
Neue Erfahrungen
Bildung
Aktive Beteiligung
Kreativwirtschaft

Kreativwirtschaft stützt Museumsarbeit

Museen, Archive und historische Orte stehen in einem engen Verhältnis zur Kultur- und Kreativwirtschaft. Viele Leistungen werden nicht ausschließlich intern erbracht. Freie und kleine Unternehmen übernehmen Aufgaben in Bereichen wie Recherche, Vermittlung, Sammlungserfassung, Ausstellungsgestaltung, Kuration, Publikation, Museumspädagogik, Marketing, Pressearbeit, Design, digitale Medien, Spiele, Film, Audio oder Veranstaltungsformate.

Gerade kleinere Einrichtungen profitieren davon, wenn sie projektbezogen auf spezialisierte Kompetenzen zugreifen können. Externe Kreative bringen Erfahrungen aus unterschiedlichen Projekten ein, ergänzen feste Teams und helfen, neue Formate zu entwickeln.

Gleichzeitig müssen diese Leistungen fair vergütet werden. Viele Freiberuflerinnen und Freiberufler im Umfeld von Kulturinstitutionen arbeiten unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen. MAHO macht daher nicht nur die Bedarfe der Museen sichtbar, sondern auch die Arbeit und Interessen der Kreativen, die Museumsarbeit ermöglichen.

Struktur

MAHO als Kreativpool und Think Tank

MAHO wurde als Kreativpool und Think Tank für Museen, Archive und historische Orte entwickelt. Aus einem zunächst lose strukturierten Netzwerk sollte eine Anlaufstelle entstehen, über die Kulturanbieter auf qualifizierte Kreative, Freiberufler und Unternehmen zugreifen können.

Die KulturGilde übernimmt dabei die Rolle der Impulsgeberin, Moderatorin, Koordinatorin und Vermittlerin. Sie bringt unterschiedliche Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft zusammen und schafft Verbindungen zu öffentlichen und intermediären Kulturakteuren.

Der Anspruch von MAHO ist nicht, Museen von außen fertige Lösungen überzustülpen. Vielmehr sollen passende Partner zusammenfinden, die Bedürfnisse der Einrichtungen verstehen und gemeinsam Formate, Dienstleistungen oder Projekte entwickeln.

Was MAHO leisten kann

Matching

Passende Kreative, Dienstleister und Kulturinstitutionen zusammenbringen.

Think Tank

Neue Ideen, Formate und Kooperationsmodelle für Museen, Archive und historische Orte entwickeln.

Kreativpool

Kompetenzen aus Design, Games, Werbung, Musik, Theater, Film, Presse, Software, Vermittlung und Forschung bündeln.

Qualifizierung

Kreative auf die besonderen Anforderungen von Museen und historischen Orten vorbereiten.

Wissenstransfer

Erfahrungen, Best Practices und Projektergebnisse sichtbar machen.

Zentrale Anlaufstelle

Kulturinstitutionen und Kreative erhalten einen klaren Einstieg in Austausch und Zusammenarbeit.

Methode

Netzwerkdialoge: erst verstehen, dann gemeinsam entwickeln

Ein zentraler MAHO-Ansatz sind Netzwerkdialoge. Gemeint sind Gespräche, Führungen, Ortsbegehungen, Workshops und Begegnungen zwischen Kreativen und Kulturanbietern. Der Zweck ist nicht sofortiger Verkauf, sondern gegenseitiges Verstehen.

Kreative müssen die Logik eines Museums, Archivs oder historischen Ortes kennenlernen: Sammlung, Räume, Zielgruppen, Fachlichkeit, Budget, Besucherwege, konservatorische Grenzen, politische Erwartungen und Bildungsauftrag. Umgekehrt lernen Kulturinstitutionen, welche Kompetenzen die Kultur- und Kreativwirtschaft einbringen kann.

Aus solchen Dialogen können konkrete Kooperationen entstehen: Ausstellungsformate, Führungen, Kampagnen, digitale Anwendungen, Spiele, Audioguides, Pressearbeit, Workshops oder ganze Erlebnisformate.

Kooperation

Kooperationen entstehen nicht durch Verteilerlisten

Netzwerke funktionieren nicht allein durch Adresslisten. Erfolgreiche Kooperationen brauchen Vertrauen, klare Erwartungen, passende Partner, gemeinsame Ziele, definierte Zuständigkeiten und eine realistische Einschätzung der Leistungsfähigkeit aller Beteiligten.

MAHO setzt deshalb auf Begegnung und Matching. Persönliche Gespräche, Ortsbegehungen und thematische Workshops sind oft wirksamer als rein formale Austauschformate.

Gute Kooperationen brauchen:

Passende Partner
Gegenseitiges Verständnis
Klare Ziele
Transparente Zuständigkeiten
Faire Honorare
Regelmäßigen Austausch
Evaluation
Vertrauen
Qualität

Was gute MAHO-Projekte messbar machen sollten

MAHO denkt Kooperationen nicht nur kreativ, sondern auch auswertbar. Gute Projekte zwischen Kulturinstitutionen und Kreativwirtschaft sollten nicht nur schön klingen, sondern Wirkung zeigen.

Zahl und Qualität der beteiligten Akteure
Beteiligung unterschiedlicher Teilbranchen
Medienresonanz
Besucherfeedback
Entstandene Kooperationen
Wiederkehrende Formate
Reichweite der Öffentlichkeitsarbeit
Qualität der Dokumentation
Übertragbarkeit auf andere Einrichtungen
Soziale und ökonomische Wirkung

Historischer Konzeptbestandteil

Im historischen MAHO-Konzept war eine wissenschaftliche Sicherung der Projektergebnisse über das PIAGET Institute for Creative Industries Innovation Systems CIIS vorgesehen. Diese Einordnung war Teil eines damaligen Planungsrahmens und stellt keine aktuelle Leistungsaussage dar.

Geschichte

Aus Nürnberg heraus entwickelt

MAHO entstand in der KulturGilde Kreativregion Nürnberg als Netzwerkansatz für Museen, Archive und historische Orte. Ziel war es, die Kultur- und Kreativwirtschaft mit öffentlichen Kulturträgern zusammenzubringen und daraus konkrete Kooperationsprojekte, Workshops, Netzwerkdialoge und Verbundangebote zu entwickeln.

Ein wichtiger Auftakt war das Museums-BarCamp im Nürnberger Hirsvogelsaal unter dem Leitmotiv „Kreative entwickeln das Museum des 22. Jahrhunderts". Dieses offene Format brachte Kreative und Kulturakteure zusammen, um ohne starre Konferenzlogik neue Ideen für Museen, Archive und historische Orte zu entwickeln.

Aus dem MAHO-Umfeld entwickelte sich unter anderem die Spectacle Society – ein eigenständiges Kreativnetz für immersive Kulturformate, interaktives Storytelling und erlebnisorientierte Vermittlung.

Beispielprojekt

Aus MAHO weitergedacht: Nachts im Museum

Eine interaktive Zeitreise als Beispiel für Kulturvermittlung, Edutainment und Gamification

Ein konkretes Beispiel für die MAHO-Logik ist „Nachts im Museum – eine etwas andere Zeitreise" im DB Museum Nürnberg. Die Grundidee: H. G. Wells, der Erfinder der „Zeitmaschine", bittet die Besucherinnen und Besucher um Hilfe. Ein mysteriöser Dieb hat wichtige Pläne und Unterlagen gestohlen und ist quer durch die Zeit entkommen. Ohne diese Dokumente können technische Erfindungen von der Dampfmaschine bis zum ICE nicht richtig vollendet werden. Die Besucherinnen und Besucher treten deshalb eine interaktive Verfolgungsjagd durch das Museum an.

Das Format verband historische Objekte, Eisenbahngeschichte, Schauspiel, Spielleitung, Videobotschaft, Rollen, Aufgaben und Gamification. Über zwanzig Schauspielerinnen und Schauspieler der Musical Akademie Act Center sorgten für Atmosphäre. Die Gäste konnten selbst entscheiden, wie stark sie sich beteiligen wollten: zuschauen, mitgehen, miträtseln oder selbst in eine Rolle schlüpfen.

Damit zeigt „Nachts im Museum", was MAHO meint: Museen werden nicht beliebig bespielt, sondern ihre Inhalte werden in eine dramaturgische Struktur übersetzt. Wissen wird nicht ersetzt, sondern durch Erlebnis, Beteiligung und emotionale Aktivierung zugänglich gemacht.

Die Erkenntnisse aus solchen museumsnahen Erlebnisformaten fließen heute auch in museumsmarketing.net ein – einer aus MAHO entstandenen Seite und Dienstleistungsstruktur für Museen, Ausstellungen und historische Orte.

Beispielhafte historische Formate

  • Rettet das Spielzeugland! – interaktives Erlebnisformat im Nürnberger Spielzeugmuseum
  • Nachts im Museum – eine etwas andere Zeitreise – interaktive Führung im DB Museum Nürnberg
  • Methoden: Storytelling, Schauspiel, Spielleitung, Aufgaben, Rollen, Szenen, Raumdramaturgie, Gamification
  • Relevanz für MAHO: Kulturvermittlung, Besucherbindung, neue Zielgruppen, Museumsmarketing, Edutainment
  • Weiterentwicklung: MAHO und die daraus entstandene Seite museumsmarketing.net

Diese Formate sind historische Beispiele. Bitte für aktuelle Buchbarkeit direkt Kontakt aufnehmen.

Aus MAHO entstanden

Aus MAHO entstanden: museumsmarketing.net

Aus der Arbeit von MAHO entstand später mit museumsmarketing.net eine spezialisierte Seite und Dienstleistungsstruktur für Museen, Ausstellungen und historische Orte.

Während MAHO als Kreativnetz den Austausch, das Matching und die Kooperation zwischen Kulturinstitutionen und Kreativwirtschaft in den Mittelpunkt stellt, übersetzt museumsmarketing.net diesen Ansatz in konkrete Leistungen. Damit führt museumsmarketing.net den MAHO-Gedanken praktisch weiter: Kulturelle Einrichtungen erhalten nicht nur Beratung, sondern konkrete Unterstützung bei Sichtbarkeit, Vermittlung und Projektentwicklung.

Digitale Sichtbarkeit

Suchmaschinenoptimierung, KI-Sichtbarkeit, digitale Ausstellungsseiten, strukturierte Inhalte und Online-Auffindbarkeit.

Ausstellungskommunikation

Texte, Pressearbeit, Kampagnen, Social Media, Besucheransprache und Medienarbeit.

Storytelling und Vermittlung

Dramaturgie, Besucherführung, Audioguides, Erzählkonzepte, didaktische Übersetzung und zielgruppengerechte Inhalte.

Interaktive Formate

Museumsnächte, Erlebnisführungen, Beteiligungsformate, spielerische Vermittlung und Edutainment.

Spiele und Serious Games

Entwicklung von analogen oder digitalen Spielen für Museen, Ausstellungen, Bildung und kulturelles Erbe.

Kooperation und Projektentwicklung

Zusammenführung passender Partner aus Kreativwirtschaft, Museen, Archiven, historischen Orten, Medien, Games und Kommunikation.

museumsmarketing.net besuchen
Mitmachen

Wer bei MAHO richtig ist

MAHO richtet sich an Menschen und Organisationen, die mit Museen, Archiven, historischen Orten, Ausstellungen oder kulturellem Erbe arbeiten – oder ihre kreativen Dienstleistungen in diese Felder einbringen möchten.

Museumspädagoginnen und -pädagogen
Ausstellungsgestalter:innen
Kuratorinnen und Kuratoren
Kulturvermittler:innen
Designerinnen und Designer
PR- und Marketingfachleute
Game Designer
Serious-Games-Anbieter
Schauspieler:innen und Performer
Stadtführer:innen und Erlebnisführer
Fotografinnen, Fotografen und Filmemacher
Software- und Webentwickler
Kulturinstitutionen
Historische Orte
Private Museen
Gedenkstätten
Kommunen und Kulturverwaltungen

Die Mitwirkung im KulturGilde-Netzwerk ist grundsätzlich kostenfrei und unverbindlich.

Im KulturGilde-Netzwerk mitwirken

Projektidee einreichen

Sie haben eine Idee für ein Kooperationsprojekt, möchten sich als Kreative:r einbringen oder suchen kreative Partner für Ihr Museum oder Ihren historischen Ort?

FAQ

Häufige Fragen zu MAHO

Mitwirken

Teil des Netzwerks werden

Die Kreativnetze der KulturGilde leben von Menschen, die Ideen, Erfahrungen, Kontakte und Projekte einbringen – als Praxisstimme, Impulsgeber oder Gastgeber im offenen KulturGilde-Netzwerk.

Eine Mitwirkung ist keine formale Mitgliedschaft und kostenfrei.

Kulturelles Erbe braucht gute Vermittlung

Museen, Archive und historische Orte bewahren nicht nur Vergangenheit. Sie schaffen Orientierung für Gegenwart und Zukunft. MAHO hilft dabei, diese Orte mit den passenden kreativen Kompetenzen zu verbinden.