Für Kreativunternehmen, Agenturen, Studios und Mittelstand
Kreativwirtschaft ist mehr als Einzelarbeit. Sie ist Mittelstand, Arbeitgeberin, Innovationsmotor, Auftraggeberin und Standortfaktor – vom kleinen Designbüro bis zum wachsenden Games-Studio.
Vom Solo-Büro bis zum Kreativunternehmen: die ganze Breite der Kreativwirtschaft
Die Kultur- und Kreativwirtschaft besteht nicht nur aus Solo-Selbstständigen. Sie besteht auch aus Unternehmen: Agenturen, Designbüros, Software- und Games-Studios, Verlagen, Produktionsfirmen, Musikunternehmen, Veranstaltungsbetrieben, Bildungsanbietern, Medienunternehmen, Kulturprojekten und vielen weiteren kleinen und mittelständischen Betrieben in Nürnberg, Franken, Bayern und darüber hinaus.
Diese Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, vergeben Aufträge, bilden aus und investieren in Technik, Räume und Menschen. Sie entwickeln Marken, Erlebnisse, Software, Kommunikation, Ausstellungen, Veranstaltungen, Kampagnen, Spiele, Medienformate, Bildungsangebote und kulturelle Projekte. Aus Ideen werden Projekte, aus Projekten Aufträge, aus Aufträgen Arbeitsplätze und Innovationen.
Gleichzeitig stehen viele Kreativunternehmen unter wachsendem Druck: steigende Energiekosten, hohe Mieten, Fachkräftemangel, Bürokratie, schwierige öffentliche Vergaben, unsichere Märkte, Vorfinanzierungsrisiken, Plattformkonkurrenz, KI-Umbrüche und eine Förderpolitik, die die Kultur- und Kreativwirtschaft noch zu oft auf Kunstförderung oder Solo-Selbstständigkeit reduziert.
Die KulturGilde bringt diese Unternehmensperspektive stärker in die Öffentlichkeit und in politische Gespräche ein.
Wer dazu gehört
Themen für Kreativunternehmen und Mittelstand
Weniger Bürokratie für kleine Unternehmen
Kreativunternehmen brauchen Zeit für Aufträge, Projekte, Innovation und Mitarbeitende – nicht für unnötige Berichtspflichten, komplizierte Antragsverfahren und unklare Zuständigkeiten. Die KulturGilde setzt sich für einfachere, schnellere und digitalere Verwaltungsprozesse ein.
Faire öffentliche Vergabe
Kreativleistungen dürfen nicht nur nach dem niedrigsten Preis bewertet werden. Qualität, Erfahrung, Originalität, regionale Wertschöpfung, Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung müssen bei Ausschreibungen stärker zählen – für Agenturen, Designbüros, Medienproduzenten und Kulturanbieter gleichermaßen.
Fachkräfte, Nachwuchs und Weiterbildung
Viele Kreativunternehmen suchen qualifizierte Mitarbeitende und konkurrieren dabei mit Industrie, öffentlichem Dienst und internationalen Plattformen. Die KulturGilde setzt sich für bessere Ausbildung, Weiterbildung, Quereinstiegsmöglichkeiten und mehr Sichtbarkeit kreativer Berufsbilder ein.
Energie-, Raum- und Betriebskosten
Studios, Werkstätten, Veranstaltungsorte, Proberäume, Produktionsstätten, Server, Technik und Büros verursachen reale Betriebskosten. Kreativunternehmen brauchen bezahlbare Räume in Nürnberg, Franken und Bayern – und eine Politik, die ihre Kostenrealität ernst nimmt.
Innovation und Wachstum
Kreativunternehmen sind Innovationspartner für andere Branchen. Sie entwickeln neue Formen von Kommunikation, Gestaltung, Software, Bildung, Storytelling und kultureller Vermittlung. Diese Innovationskraft muss stärker gefördert und wirtschaftspolitisch anerkannt werden – in der Startup-Politik, in Förderprogrammen und in der Standortentwicklung.
Kooperationen und neue Aufträge
Die KulturGilde ist auch eine Plattform für Zusammenarbeit. Kreativunternehmen können Auftraggeber, Dienstleister, Projektpartner oder Konsortialpartner anderer Mitglieder werden. Aus Kontakten entstehen Projekte – aus Projekten Sichtbarkeit, Wertschöpfung und politisches Gewicht.
Mitmachen statt nur Mitglied werden
Die KulturGilde versteht Beteiligung nicht als formale Mitgliedschaft, sondern als praktisches Mitwirken: Unternehmen, Selbstständige, Freie Berufe, Kreative, Institutionen und Partner können Themen einbringen, Projekte anstoßen, Erfahrungen teilen, Kontakte öffnen oder politische Anliegen sichtbar machen.
Vom Solo-Büro bis zum Kreativunternehmen: Die KulturGilde vertritt die Kultur- und Kreativwirtschaft in ihrer ganzen Breite – mit konkreten Einstiegen statt formaler Beitrittslogik.
Projekt oder Thema einbringen
Für Kreativunternehmen, Agenturen, Studios, Büros, Verlage, Games-Unternehmen, Designbüros, Kulturbetriebe oder andere Akteure mit einem konkreten Anliegen, einer Idee, einem Branchenproblem oder einem Kooperationsprojekt.
Thema einbringenKooperation oder Austausch anfragen
Für Unternehmen, Verbände, Kammern, Wirtschaftsförderungen, Kommunen, Hochschulen, Institutionen oder politische Büros, die zu Kreativwirtschaft, Kreativnetzen, Veranstaltungen, Projekten oder politischer Kommunikation ins Gespräch kommen möchten.
Kooperation anfragenNetzwerk sichtbar machen
Für Akteure, die Teil eines Kreativnetzes werden, Praxiswissen einbringen, als Gastgeber auftreten, Impulse geben oder als Praxisstimme sichtbar werden möchten.
Kreativnetz kennenlernenHinweis für Solo-Selbstständige und Freie Berufe
Die KulturGilde vertritt die Kultur- und Kreativwirtschaft in ihrer ganzen Breite – vom Solo-Büro bis zum Kreativunternehmen. Für Solo-Selbstständige, Freiberuflerinnen und Freiberufler unterstützt die KulturGilde die Kampagne „Ich bin die Wirtschaft!“. Sie macht sichtbar, dass wirtschaftliche Leistung nicht nur in großen Unternehmen entsteht, sondern auch in kleinen Büros, Studios, Werkstätten, Ateliers, Agenturen und freien beruflichen Existenzen.
Zur Kampagne „Ich bin die Wirtschaft!“Kreativwirtschaft ist auch Mittelstand
Aktuelles Beispiel – 20. Juli 2026
Kreativunternehmen als Dienstleister und Innovationspartner im ländlichen Raum
Gerade im ländlichen Raum können Kreativunternehmen mittelständische Betriebe bei Produktentwicklung, Digitalisierung, Fachkräftegewinnung, Unternehmensnachfolge und Ortsentwicklung unterstützen. Die KulturGilde fordert eine bayerische Strategie, die diese Rolle anerkennt.
Position lesenAktuelles Beispiel – 14. Juli 2026
Öffentliche Kulturinvestitionen müssen auch Kreativunternehmen erreichen
Die KulturGilde fordert faire Vergaben, vergütete Konzeptleistungen und eine frühzeitige Beteiligung kleiner Kreativunternehmen an Bayerns Kulturprojekten und der geplanten Museumsoffensive.
Position lesenViele politische Debatten über die Kultur- und Kreativwirtschaft konzentrieren sich auf Solo-Selbstständige. Das ist wichtig – aber nicht ausreichend. Auch kleine und mittelständische Unternehmen der Branche stehen unter erheblichem Druck.
Sie tragen Personalkosten, investieren in Technik, sichern Räume, bilden Nachwuchs aus, vergeben Aufträge und müssen gleichzeitig mit steigenden Energiepreisen, Fachkräftemangel, Bürokratie, schwieriger Finanzierung und unsicheren Märkten umgehen.
Die KulturGilde bringt diese Unternehmensperspektive stärker in die politische Debatte ein – auf Landes- und Bundesebene, in Gesprächen mit Kommunen, Ministerien und Parlamenten.
Teil des Netzwerks werden
Die Kreativnetze der KulturGilde leben von Menschen, die Ideen, Erfahrungen, Kontakte und Projekte einbringen – als Praxisstimme, Impulsgeber oder Gastgeber im offenen KulturGilde-Netzwerk.
Eine Mitwirkung ist keine formale Mitgliedschaft und kostenfrei.
