Politische Arbeit
Die Stimme für die Kultur- und Kreativwirtschaft – unabhängig, praxisnah und vernetzt.
Warum politische Arbeit nötig ist
Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist mehr als ein kultureller Farbtupfer. Sie ist Motor für Innovation, Brückenbauerin zwischen Branchen und Bestandteil einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Trotzdem bleiben viele Akteur:innen im politischen Diskurs unsichtbar. Genau hier setzt die KulturGilde an.
Die politische Arbeit der KulturGilde stützt sich auf den Trägerkreis und auf Rückmeldungen aus dem KulturGilde-Netzwerk. Praxisstimmen aus unterschiedlichen Teilbranchen helfen dabei, Themen frühzeitig zu erkennen, politische Positionen zu schärfen und konkrete Erfahrungen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in Gespräche mit Politik und Verwaltung einzubringen.
Politikberatung und Dialog
Die KulturGilde organisiert Gesprächsformate zwischen Kreativschaffenden und politischen Entscheidungsträger:innen aus Bund, Ländern und Kommunen. Dazu gehören Netzwerktagungen, Stammtische, Fachgespräche, Konferenzen und projektbezogene Dialogformate.
Kampagnen und Sichtbarkeit
Mit Initiativen wie „Ich bin die Wirtschaft!" gibt die KulturGilde Solo-Selbstständigen, Freiberufler:innen und Kleinstunternehmen eine stärkere Stimme in Öffentlichkeit und Politik.
Impulsgeberin für neue Politikfelder
Die KulturGilde erkennt Themen frühzeitig und entwickelt aus der Praxis heraus Impulse für neue Politikfelder – etwa bei Digitalisierung, Pflege, Fachkräftemangel, Bildung, Kreativwirtschaft und sozialer Innovation.
Partizipation und Schirmherrschaften
Durch die Einbindung von Politiker:innen als Gäste, Schirmherr:innen und Gesprächspartner:innen schafft die KulturGilde Zugänge in politische Debatten und macht Themen anschlussfähig für Verwaltung, Parlamente und Öffentlichkeit.
Förderung auf Augenhöhe
Statt reiner Top-down-Prozesse setzt die KulturGilde auf ko-kreative Formate mit relevanten Akteuren: Ministerien, Kommunen, Institutionen, Verbänden, Unternehmen, Kreativen und Bürgerinitiativen.
Positionen, Forderungen und politische Statements
Die KulturGilde versteht politische Arbeit nicht als abstrakte Lobbyarbeit, sondern als Stimme aus der Praxis. Hier veröffentlicht der Verband Forderungen, politische Statements, Artikel und Einordnungen zu Themen, die Kreative, Solo-Selbstständige, Freiberufler:innen, kleine Unternehmen und die Kultur- und Kreativwirtschaft insgesamt betreffen.
Ob soziale Absicherung, faire Honorare, Bürokratie, Krankenkassenbeiträge, Förderpolitik, Stadtentwicklung, Digitalisierung, Urheberrecht, KI, Kulturförderung oder die wirtschaftliche Anerkennung kreativer Arbeit: Die KulturGilde bringt die Perspektive derjenigen ein, die oft zwischen Kultur, Wirtschaft, Selbstständigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung stehen.
Alle Positionen lesenAktuelle politische Beiträge
Forderungen, Kommentare und Stellungnahmen der KulturGilde zu aktuellen Fragen der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Europa darf kleine Kreative nicht aus dem Binnenmarkt drängen
Die KulturGilde fordert eine europäische Kleinmengenlösung für die erweiterte Herstellerverantwortung. Wenige grenzüberschreitende Sendungen dürfen für Solo-Selbstständige und kleine Kreativunternehmen keinen unverhältnismäßigen nationalen Compliance-Aufwand auslösen.
Kreativförderung und Unternehmensaufbau
Der Gründungswettbewerb des FFF Bayern richtet Fördergeld gezielt auf die Entwicklung junger Produktionsfirmen. Die KulturGilde regt eine Auswertung und eine branchengerechte Übertragung auf weitere Teile der Kultur- und Kreativwirtschaft an.
Kreatives Denken gehört zur Grundbildung
Die KulturGilde fordert eine Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik, die kreative, soziale und analytische Fähigkeiten gemeinsam entwickelt und sichtbar macht.
Demokratie braucht Gestaltung – Kreative Arbeit ist Teil ihrer Infrastruktur
Kulturelles Kapital entsteht nicht von allein. Warum Design, Medien, Games und Kulturorte als demokratische Infrastruktur anerkannt werden müssen.
Sprunginnovationen brauchen mehr als Forschung und Kapital
Was Design, Game Design, Storytelling und Beteiligung zur Innovationsinfrastruktur beitragen – und warum Kreativunternehmen früher an den Tisch müssen.
Roboter brauchen Gestaltung
Die CSU will bis 2030 eine Million Roboter in Deutschland einsetzen. Warum Design, Games, 3D und UX früh in die Robotikförderung einbezogen werden müssen.
Ländliche Räume brauchen kreative Wertschöpfung
Die KulturGilde fordert eine bayerische Strategie für die Kultur- und Kreativwirtschaft im ländlichen Raum: mit regionalen Daten, einem Creative Voucher Land, Kreativorten, Aufträgen und Kooperationen mit dem Mittelstand.
Kulturstaat Bayern braucht Kulturwirtschaft
Bayern investiert in Museen, Theater und kulturelle Infrastruktur. Die KulturGilde fordert, Kreativunternehmen, Selbstständige und freie Berufe frühzeitig als Entwicklungspartner in die Museumsoffensive und andere kulturpolitische Vorhaben einzubeziehen.
KI-Agenten, Buchmarkt und Kreativwirtschaft
Die KulturGilde zeigt am Beispiel des Buchmarkts, warum KI-Systeme nicht nur als Werkzeuge, sondern zunehmend als Marktteilnehmer betrachtet werden müssen – und welche Regeln es für Transparenz, Verantwortung, Urheberrecht und faire Vergütung braucht.
Raumfahrt muss in die Anwendung kommen: Warum Bayern die Kreativwirtschaft jetzt mitdenken sollte
Satellitendaten werden erst dann zum Standortvorteil, wenn daraus verständliche Werkzeuge, Lagebilder, Bildungsformate, Simulationen und kommunale Anwendungen entstehen.
Aufschwung braucht Kreative: Reformpaket muss Kultur- und Kreativwirtschaft stärker mitdenken
Die KulturGilde bewertet das Reformpaket „Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung" vom 02.07.2026: richtige Ansätze bei Bürokratieabbau und KI – aber Solo-Selbstständige und Kreativ-KMU müssen stärker mitgedacht werden.
Kulturförderung rechnet sich: Kultur ist Standortpolitik, Wirtschaftspolitik und Zukunftsinfrastruktur
Die IKTf-Studie „Kultur als Standortfaktor in Berlin" zeigt: Kulturförderung erzeugt erhebliche wirtschaftliche, soziale, gesundheitliche und touristische Effekte. Die KulturGilde fordert, Kultur- und Kreativwirtschaft in Bayern stärker als Standortfaktor zu behandeln.
Rentenkommission: Altersvorsorge darf Solo-Selbstständige nicht überfordern
Die KulturGilde fordert eine Rentenreform, die Solo-Selbstständige und hybride kreative Berufsbilder wirksam absichert, ohne sie durch pauschale Beiträge wirtschaftlich zu überlasten.
Künstlersozialkasse reformieren: Gutes Instrument, ungerechtes Verfahren, zu enger Zugang
Die KulturGilde fordert eine Reform der Künstlersozialkasse: breiterer Zugang für moderne kreative Solo-Selbstständige, weniger Bürokratie, digitale Verfahren und klare KSK-Leistungscodes für Rechnungen.
Rechtssichere Projektarbeit statt Generalverdacht gegen Selbstständigkeit
Die KulturGilde fordert Safe-Harbor-Regeln und eine Reform der Scheinselbstständigkeitsprüfung. Projektarbeit in Kultur, Medien, Design und Games braucht Rechtssicherheit statt nachträglicher Statusrisiken.
Kreativwirtschaft ist Wirtschaftspolitik
Neue Destatis-Zahlen zeigen die wirtschaftliche Bedeutung der Branche. Die KulturGilde fordert bessere Rahmenbedingungen für Kreative, Selbstständige, KMU und Kreativunternehmen.
Startup-Boom braucht Kreativwirtschaft
Die KulturGilde fordert, Kreativwirtschaft als festen Baustein der Startup- und Innovationspolitik zu verankern. Gute Ideen brauchen Design, Kommunikation und Marke.
Pflegereform darf nicht zum Griff in die Familienkasse werden
Die KulturGilde kritisiert die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zur Abschaffung der 100.000-Euro-Grenze beim Angehörigenunterhalt scharf. Der Verband warnt vor einer massiven Belastung von Angehörigen, Freiberufler:innen, Solo-Selbstständigen und Familien, die ohnehin zwischen Arbeit, Sorgeverantwortung und steigenden Lebenshaltungskosten stehen.
Praxisfälle aus der Kreativwirtschaft gesucht
Die KulturGilde bringt konkrete Erfahrungen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in politische Gespräche ein – von verspäteten Zahlungen über steigende Kosten bis zu Räumen, Förderung, KSK und sozialer Absicherung.
Kreativwirtschaft ist auch Mittelstand
Viele politische Debatten über die Kultur- und Kreativwirtschaft konzentrieren sich auf Solo-Selbstständige. Das ist wichtig – aber nicht ausreichend. Auch kleine und mittelständische Unternehmen der Branche stehen unter erheblichem Druck.
Sie tragen Personalkosten, investieren in Technik, sichern Räume, bilden Nachwuchs aus, vergeben Aufträge und müssen gleichzeitig mit steigenden Energiepreisen, Fachkräftemangel, Bürokratie, schwieriger Finanzierung und unsicheren Märkten umgehen. Die KulturGilde bringt diese Unternehmensperspektive stärker in die politische Debatte ein.
KulturGilde für Kreativunternehmen & MittelstandUnsere politische Haltung
Die KulturGilde ist überparteilich, aber nicht neutral, wenn es um die Belange von Kreativen, Solo-Selbstständigen, Freiberufler:innen, Kreativunternehmen und kleinen Betrieben der Kultur- und Kreativwirtschaft geht. Sie fordert Veränderung dort, wo Rahmenbedingungen nicht passen, und unterstützt Entscheidungsträger:innen, die bereit sind, neue Wege zu gehen.
Politische Stimme stärken
Die KulturGilde setzt sich für Kreative, Solo-Selbstständige, Freiberufler:innen und kleine Unternehmen ein. Unterstützen Sie diese Arbeit als Praxisstimme im KulturGilde-Netzwerk oder im Trägerkreis.
Die Mitwirkung im Netzwerk ist kostenfrei und unverbindlich.

